golf.abc
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A |
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Abschlag: Damit ist jene leicht erhöhte Rasenfläche
gemeint, von der aus man an jeder Bahn den ersten Schlag durchführt. Natürlich
wird nicht nur diese kleine Fläche, sondern auch der Schlag selbst als Abschlag
bezeichnet. Um das Drucheinander noch ein wenig größer werden zu lassen, nennt
man die Rasenfläche auch Tee. Ein Tee ist
allerdings auch der kleine Holzstift, auf den man den Ball beim Abschlag legt. Kapiert? |
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Address: Natürlich hat das deutsche Wort "Adresse"
oder "adressieren" etwas mit dieser angelsächsischen Bezeichnung zu tun.
Die Briten sagen so, wenn sie den Ball ansprechen. Es sind die Sekunden der Wahrheit, in
denen sich entscheidet, was gleich mit dem Ball geschieht. |
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Air Shot: Die wörtliche Übersetzung "
Luft-Schlag" - der Ball wurde nicht getroffen. Natürlich gilt dieser
mißlungene Versuch als zählbarer Schlag es sei denn, man vermag seinem
Mitspieler glaubhaft zu machen, daß es sich nur um einen Probeschlag handelte. |
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Albatross: Wenn man ein Loch, das als Par 5 ausgewiesen wird,
in zwei Schlägen schafft, nennt man das einen Albatross. Das bedeutet, daß
man das Loch in "drei unter Par" gespielt hat. |
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Amateur: Es gibt keine andere Sportart, in der die Trennung
zwischen Amateuren und Pro`s so streng eingehalten wird wie gerade im Golf. Im Amateurstatut
wird der Amateurbegriff wie folgt definiert: "Golfamateur ist, wer Golf als Sport frei
von Vergütung oder Bereicherung spielt." |
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Annäherung: Dieses sind die wichtigsten Schläge des
ganzen Spiels - jene , mit denen man sich der Fahne annähert. Mit zwischenmenschlichen
Beziehungen hat diese Annäherung rein gar nichts zu tun. Die Angelsachsen sprechen vom
"approach" - klingt fachkundiger, bedeutet aber das gleiche. |
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As it lies (deutsch: wie er liegt): Diese englische Phrase ist
ein fundamentaler Grundsatz des Spiels - nämlich jener, daß der Ball so gespielt
wird, wie er liegt. |
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As: Die Amerikaner sprechen meistens von einem "ace",
was das gleiche bedeutet - die Briten nennen diesen Glücksfall richtiger ein
"hole-in-one". Ein amerikanischer Pro schlug hintereinander nicht
weniger als 3333 Bälle auf ein 3-Par-Loch - und traf keinmal das Loch. Er hat damit die
Statistik nur erhärtet, nach der die Chancen auf ein Hole-in-One angeblich bei
45000 zu 1 stehen. Was nichts daran ändert, daß es Menschen gibt, die innerhalb
kurzer Zeit mehrere Male direkt ins Loch treffen. |
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Ausgrenze: Die Ausgrenzen der Spielbahnen sind durch weiße Pfähle
gekennzeichnet. Landet der Ball im Aus (engl.: out of bounds), muß von der gleichen Stelle
in zweiter Ball geschlagen werden. Natürlich gibt´s einen Strafschlag . |
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B |
Zum Anfang |
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Backspin:Jeder Ball erhält durch den Schlag einen gewissen
Rückwärtsdrall - den "backspin" -, der das Flugverhalten ganz entscheidend beeinflußt.
Der Backspin wird zunächst durch die Schräge der Schlagfläche des Schlägerkopfes
Loft ausgelöst, und durch die darin befindlichen Rillen
Grooves noch erhöht. Besonders erkennbar
ist der Backspin, wenn ein Ball mit einem kurzen Eisen aufs Grün gespielt wird und nicht nur
"tot" liegenbleibt, sondern sogar noch ein Stück zurückrollt. |
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Backswing:(deutsch: Rückschwung) |
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Baffy:So nannte man in den früheren Tagen dieses Spiels einen
Schläger, der ein stärkeres Loft als ein Holz 3 besaß. Man könnte einen
Baffy heute mit einem Holz 4 oder Holz 5 vergleichen. |
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Bag: In dieses sackartige Behältnis paßt neben den
Schlägern und Bällen alles hinein, was man auf einer Spielrunde nur entfernt jemals
benutzen wird: Taschentücher, Schnur, Heftpflaster, Kaugummi, alte Handschuhe und neue
Tees. Wer sich selbst eine Überaschung bereiten will, sollte einmal sein Bag nach einem
Jahr ausräumen. |
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Balata: Gummiähnliches Material für Golfbälle.
Balata ist weicher als die normalerweise übliche Außenhaut aus dem Kunststoff
Surlyn . Meistens verwenden die Pro`s Bälle mit einer Balata-Haut,
weil sie glauben , damit mehr Gefühl zu haben. Für Anfänger und Spieler mit
hohem Handicap ist dieser Ball nicht gedacht, da ein unkorrektes Treffen mit dem Schläger
schnell einen Riß in der Außenhaut verursacht. |
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Ball-Regeln: Der Ball, der heute endgültig überall den
Regeln entspricht, hat einen Durchmesser von nicht weniger als 42,67 Millimeter (1.680 Inches
- deutsch: Zoll) und ein Gewicht nicht höher als 45,93 Gramm (1.620 Unzen). |
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Besserlegen:Aufgrund schwieriger Witterungsverhältnisse, bei tiefem
Boden oder zur Schonung des Bodens können Platzregeln erlassen werden, die ein Besserlegen
des Balles erlauben - nie näher zur Fahne. In den meisten Fällen gibt man eine
Scorekarten-Breite als Entfernung für das Besserlegen an. Selbstverständlich darf der Ball
dabei gereinigt werden. |
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Birdie: In etwas flapsiger Übersetzung ist damit ein
"Vögelchen" gemeint. Wer ein Loch "eins unter Par" spielt (also auf
einem Par-4-Loch eine 3), hat einen Birdie erzielt. |
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Blaue Pfosten: Damit wird angezeigt, daß sich hier "Boden in
Ausbesserung" befindet; es kann sich auch um ein "zeitweiliges Wasser" (z.B. eine Pfütze nach
Regen) handeln. Diese Markierung wird oft auch durch blaue Linien auf dem Boden angezeigt.
Ein Ball, der hier landet, darf straffrei aus dieser Zone entfernt und gedropt werden - aber
nicht näher zur Fahne. |
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Blindes Loch: So bezeichnet man eine Spielbahn, bei der am Abschlag
die Fahne nicht zu sehen ist, weil sie hinter Bäumen oder einem Hügel verdeckt ist. Natürlich
kann man auch auf einer geraden Bahn zu "blinden Schlägen" kommen, wenn der Ball in einer
Lage ist, von der aus das Loch nicht zu sehen ist. |
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Bogey: Ein Bogey ist "eins über Par" - also dann,
wenn man ein Par-3-Loch in vier Schlägen, ein Par-4-Loch in fünf Schlägen,
oder ein Par-5-Loch in sechs Schlägen bewältigt. Natürlich gibt es auch noch
den Doppel-Bogey oder gar den Triple-Bogey, die alle kaum ein Grund zu großer Freude
sind. |
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British Open Championship : Auf der britischen Insel sagt man
"theee Open" - so als ob es kein anderes Turnier gibt. Europas größtes
Golfturnier. Die 127th Open 1998 werden heuer am Royal Birkdale Golfclub ausgetragen.
Preisgeld: mehr als 25 Mio öS. |
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Bunker: Es handelt sich hier um meist künstlich angelegte
Hindernisse, die infamerweise immer dort sind, wo der Ball landen soll: etwa dort, wo der
Ball nach dem Abschlag hinfliegt - und rund um das Grün. |
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C |
Zum Anfang |
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Caddie: Im Idealfall ein konditionsstarker Butler, der die
Schläger schleppt. In Amerika wird Caddie mit einem "y" (also: caddy)
geschrieben. Warum das so ist, kann kein Mensch sagen. Auf Englisch ist ein
"caddy" ein "Teetöpfchen". |
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Carry: Beim Golf ist die Distanz gemeint, die der Ball tatsächlich
geflogen ist - ohne jene Strecke, die er nach seiner Landung noch rollte. |
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Casual Water: (deutsch: zeitweiliges Wasser) Pfützen, die
beispielsweise durch starken Regen entstanden sein können, unterliegen besonderen Regeln. |
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Chip: Ein Annäherungsschlag aus der unmittelbaren Nähe
des Grüns, der nach Möglichkeit das Loch oder seine Nähe erreichen sollte.
Einer der wichtigsten Schläge dises Spiels überhaupt. |
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Club: Selbst Nichtgolfer wissen, daß damit ein ganz
schlichter Verein gemeint ist - und schließlich ist ein Golfclub auch ein Sportverein.
Was Nichtgolfer allerdings nicht wissen, ist die Tatsache, daß man in der englichen
Golfsprache mit "clubs" auch die Schläger
bezeichnet. |
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Congu: Damit ist eine Handicap-Wertung gemeint, die erst 1983
eingeführt wurde (Council of National Golf Unions). Sie wird erst relevant ab einem
Handicap 28: Wenn man hier einen Schlag besser spielt, verbessert man sich nur um 0,4 - man
steht also bei 27,6. Dieses wird wiederum aufgerundet, so daß man bei 28 bleibt. Spielt man
zwei Schläge besser als dieses Handicap 28 (also eine 26), kommt man auf 27,2 - das wird
abgerundet und man hat eine 27 im Handicap. - In den unteren Handicap-Klassen verbessert
man sich nicht mehr um 0,4 Punkte, sondern um 0,3. 0,2 und schließlich nur noch um 0,1
Punkte. Handicap. |
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Cut: Bei den großen Turnieren finden vier Runden statt.
Nach zwei Runden ist das Turnier für jene Spieler zu Ende, die über einer
bestimmten Schlaganzahl liegen - das ist die Hälfte. Hier findet der "cut"
(deutsch: Schnitt) statt - es wird die Spreu vom Weizen getrennt. Spieler, die den Cut nicht
schaffen, erhalten in der Regel kein Geld. |
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D |
Zum Anfang |
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Dead (deutsch: tot): Golf ist die einzige Gelegenheit im Leben,
bei der es erstrebenwert ist, "tot" zu sein: Beispielsweise tot an der Fahne.
Das bedeutet, daß der Ball so dicht am Loch liegt, daß man mit Sicherheit davon
ausgehen kann, ihn mit einem Putt einzulochen. |
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Dimple: Bezeichnung für kleine Grübchen, die sich auf
der Oberfläche des Mantels um den Ball befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung
der Dimples beeinflussen ganz entscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balls. Ein
Ball mit völlig glatter Oberfläche wäre kaum zu dirigieren und würde auch
längst nicht solche Distanzen zurücklegen. |
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Divot: Rasenstücke, die beim Schlag aus dem Boden gefetzt werden,
bezeichnet man als "divot". Die Etikette verlangt, daß man sie sorgsam
aufsammelt, wieder einpflanzt und festtritt. |
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Dogleg: (deutsch: Hundebein) Spielbahnen, die nach links oder
rechts abgeknickt sind, werden als "dogleg" bezeichnet. Meistens ist der Knick und damit
auch die Sicht auf das Grün erst nach einem guten ersten
Drive erreicht. |
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Drive: Jeder Schlag vom Tee wird als Drive
bezeichnet - es muß dabei nicht unbedingt der Driver verwendet werden. |
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Driver: Der Schläger mit dem längsten
Schaft ist das Holz , oder auch Driver. Der
Schlägerkopf verfügt über den geringsten
Loft, um dem Ball
möglichst viel Weite zu geben. Der Driver wird fast ausschließlich beim
Abschlag vom Tee verwendet.
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Driving Range: Die Übungswiese, auf der man vom
Pro die ersten Schwünge beigebracht erhält. |
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E |
Zum Anfang |
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Eagle:(deutsch: Adler): Man spricht von einem Eagle, wenn man
ein Loch "zwei unter Par" gespielt hat - also z.B. ein Par-5-Loch in drei
Schlägen. Bei allen Ergebnissen, die unter Par
liegen, haben sich Begriffe aus der Vogelwelt eingebürgert. |
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Edinburgh:Im Jahre 1744 wurde die
Honourable Company of Edinburgh
Golfers" gegründet - der älteste Club der Welt, der mittlerweile seinen Sitz im schottischen
Muirfield hat. Hier wurden auch die ersten dreizehn Regeln formuliert, die zehn Jahre später
fast unverändert vom Royal and Ancient Golf Club
in St. Andrews übernommen wurden.
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Eis:Diese im Winter auftretende Erscheinung wird in der Regel
genauso behandelt wie zeitweiliges Wasser oder lose
Naturstoffe. Man darf also besserlegen
oder wegräumen. Eines muß man sich immer merken: Tau ist kein zeitweiliges Wasser.
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Eisen:(engl.: Iron) Der komplette Schlägersatz der Eisen ist
durchnumeriert von 1 bis 9; dazu kommen noch das Pitching Wedge
und das Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich zunächst durch die
Länge ihrer Schäfte. Ein weiterer Unterschied besteht im Loft:
Das geringste Loft haben die langen Eisen - das größte Loft schließlich das Wedge.
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Etikette: Zur Etikette dieses Spiels gehören alle
Verhaltensregeln der Rücksichtnahme, der Fairness und der Höflichkeit, die man
eigennützig auch im täglichen Leben anwenden könnte. |
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F |
Zum Anfang |
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Fairway: Die eigentliche Spielbahn zwischen Tee und Grün mit
kurz geschorenem Rasen. An den Rändern Roughs, Bunker oder andere Hindernisse. |
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Fett: Ein "fett" getroffener Ball hat zu viel Boden mitgenommen
und hinterläßt ein tiefes Divot. Der Ball erhält nur wenig Spin
und erreicht selbstverständlich auch nicht die gewünschte Weite. |
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Flight (sprich: Fleit): Die Gruppe von zusammenspielenden
Spielern. Ein Flight besteht aus mindestens zwei, aber nie mehr als vier Spielern. |
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Fore: Es ist das einzige Wort, das man auf einem Golplatz richtig
laut brüllen darf. Es handelt sich hier um den international gültigen Warnruf,
der vor allem dann ausgestoßen wird, wenn man erkennt, daß ein Ball einen anderen
Spieler gefährden könnte. |
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Fourball: (deutsch: Vierball) Ein Lochspiel, bei dem normalerweise
zwei gegen zwei Spieler antreten; jeweils der bessere Score entscheidet, wer das Loch gewonnen
hat. |
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Foursomes: Ein Zweiball-Spiel, bei dem normalerweise zwei gegen
zwei Spieler antreten; das Team schlägt einen Ball abwechselnd. |
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G |
Zum Anfang |
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Gelbe Pfosten: Sie zeigen an, daß sich hier ein frontales
Wasserhindernis (Meer, See, Teich, Fluß, Graben) befindet. Das Hindernis befindet sich
innerhalb der von den gelben Pfosten gesetzten Linien - das bedeutet, daß beispielsweise auch
die Uferböschung dazu gehört. Und innerhalb eines Hindernisses darf man keine Probeschläge
durchführen. Sonderregeln beachten. |
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Green: Im Regelbuch gibt es dafür folgende schöne
Formulierung: "Grün ist die gesamte Fläche des zu spielenden Lochs, die zum
Putten besonders hergerichtet und von der Spielleitung sonstwie entsprechend gekennzeichnet
ist. Ein Ball befindet sich auf dem Grün, wenn er das Grün berührt."
Ende des Zitats. |
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Greenfee: Die Gebühr, die man zu entrichten hat, wenn man
auf einem fremden Platz spielen möchte. |
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Greenkeeper: Wenn ein Club hohes Lob für den besonders schönen
Zustand seiner Anlage erntet, liegt es immer an den Greenkeepern und ihren Helfern. Ein
Gärtner, der der Natur hilft. |
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Grooves: Gemeint sind hier die Rillen auf der Schlägerfläche des
Schlägers. Diese Rillen verleihen dem Ball beim Schlag einen Backspin
(Rückwärtsdrall), der die aerodynamischen Flugeigenschaften beeinflußt. |
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Ground under repair: (deutsch: Boden in Ausbesserung) Wird durch
blaue Pfähle markiert. Man kann den Ball dort herausholen, droppen und straflos weiterspielen.
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H |
Zum Anfang |
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Hacker: Das Wort sagt es sehr genau: Hier ist ein Spieler
unterwegs, der sich mehr oder weniger geschickt durch die Landschaft hackt. Er hat mit jenem
"hacker", der es fertigbringt, sich in fremde Computer-Sondersysteme
einzuschleichen, kaum etwas zu tun. |
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Handicap: In Österreich beginnt das Handicap mit36 (in einigen
anderen Ländern wie Schottland erst mit 28 oder 24). Das bedeutet, man mußauf
einem Platz mit der Einheit 72 (Par 72) eine Runde in mindestens 108 Schlägen
(72 plus 36) absolvieren. Benötigt der Spieler dann nur 107 Schläge, erhält er
Handicap 35 - und so weiter. |
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Hole-In-One: Gemeint ist hier die Möglichkeit, den Ball mit
einem Schlag vom Tee ins Loch zu schlagen. Es gehört zu den ungeschriebenen Traditionen,
daß der glückliche Spieler danach jedem Spieler, der sich zu der Zeit auf dem
Platz befand, einen Drink spendiert, was ganz schön ins Geld gehen kann. Deshalb kann
man sich gegen die Folgekosten eines Hole-in-One auch versichern lassen. |
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Holz: Als Hölzer bezeichnet man die Schläger
mit den größeren Schlägerköpfen, die im allgemeinen für die
weiteren Schläge Verwendung finden. Das Holz 1 wird auch als Driver
bezeichnet, da man es fast ausschließlich für den Drive beim
Abschlag vom Tee benutzt. |
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Honourable Company of Edinburgh Golfers: Die im Jahre 1744 ins
Leben gerufene "Honourable Company" gilt als Urvater der ältesten Clubs der Welt. Die
"ehrenwerte Gesellschaft" soll ursprünglich als eine Loge der Freimaurer gegründet worden
sein - wie viele andere alte Clubs in Schottland übrigens auch. 1744 stiftete der Bürgermeister
von Edinburgh einen silbernen Schläger als Preis für ein Wettspiel der "Gentlemen Golfers of
Edinburgh", wie sich die Gruppe damals nannte. Immerhin bedeutet dieses Geschehnis, das auf
den 1.Mai des Jahres datiert ist, daß es diese Interessengemeinschaft bereits gab, bevor man
die "Company" offiziell gründete. Es war eine kleine und ausgesuchte Gruppe von Männern, die
sich da unter dem Präsidenten Duncan Forbes aus Culloden zusammenschloß. Der silberne
Schläger (silver club) des Bürgermeisters sollte jährlich vergeben werden. Der Sieger sollte
jeweils den Titel "Captain of the Golf" tragen; es war ihm aufgetragen mit Hilfe seiner
Freunde alle Fragen zu lösen, die mit dem Spiel zu tun hatten. Er gilt also als ein einsamer
Herrscher über die Regeln. Es sprach immerhin für den demokratischen Sinn dieses Mannes, daß
er die dreizehn Ur-Regeln zusammen mit seinen Freunden formulierte - die Regeln, die dann zehn
Jahre später, 1754, vom "Royal and Ancient Club" in St. Andrews praktisch ohne gravierende
änderungen übernommen wurden. Die "Company" spielte zunächst über fünf Löcher auf den Leith
Links; erst 1795 meldete man beim Magistrat der Stadt die heute geläufige Club-Bezeichnung an,
"Honourable Company of Edinburgh Golfers". Die Leith Links blieben bis etwa 1830 die
offizielle Heimat der Company. Dann wurden die Verhältnisse dort unerfreulicher, da man in
Leith keinen Club innerhlab des Clubs mehr wollte. Die Company nahm ihren neuen Sitz 1836 in
Musselburgh und blieb hier bis 1891, bevor man die Küste ein Stückchen weiter herab nach
Muirfield zog. Hier residiert man noch heute. Man nahm damals auch das Recht mit, die Open
abhalten zu dürfen. Muirfiled genoß seinerzeit nicht den besten Ruf, und die Freunde von
St. Andrews, Prestwick und Musselburgh klagten darüber. Muirfield wurde einige Male umgebaut
und gilt heute als einer der großen traditionsreichen Plätze Schottlands.
Die "Honourable Company" hat all ihren einstigen Einfluß längst nach St. Andrews abgegeben.
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Hook: (sprich: huhk; deutsch: Haken) Wenn der Ball während des
Fluges nach links wegdreht, spricht man von einem "hook". Jeder Pro
wird seinem Schüler erklären, daß der Hook Talent verrät, was sich von einem
Slice (hier dreht der Ball nach rechts ab) nicht sagen läßt. |
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I |
Zum Anfang |
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Impact: Die Angelsachsen haben in ihrer Sprache oft den Vorteil, mit nur
einem Wort Dinge ausdrücken zu können, für die man beispielsweise im Deutschen fast einen
ganzen Satz benötigt. In diesem Fall ist jener Moment gemeint, in dem der Schläger den Ball
berührt. Er dauert übrigens etwa vier Tausendstelsekunden. |
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In: Die zweiten neun Löcher auf einem Achtzehn-Löcher-Kurs nennt
man die "in-nine" (in-neun) - im Gegensatz zu den "out-nine", bei denen es sich um die ersten
neun handelt. Die Bezeichnung stammt von den sogenannten Links-Kursen
(vor allem an der Küste), bei denen sich das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus
entfernt befindet: Man spielt also zunächst hinaus, dann wieder hinein - "out" und
"in". "In" gilt natürlich auch für einen Ball, der innerhalb der Platzbegrenzung liegt.
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Iron: Alle Schläger, bei denen es sich um kein Holz
handelt, werden als "iron" bzw. Eisen bezeichnet. Die Eisen unterscheiden
sich durch die verschieden langen Schäfte und den unterschiedlichen
Loft; das ist die Bezeichnung für die Schrägung
der Schlagfläche am Schlägerkopf. Zu den Eisen gehören die
Eisen 1 bis 9 sowie Sandwedge und
Pitching Wedge. |
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J |
Zum Anfang |
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Jüngster: Der jüngste Golfer, dem je ein
Hole-in-One unterlief,
war 1975 der damals fünfjährige Amerikaner Coby Orr aus Littleton im US-Staat Colorado.
Er schaffte das in den Ferien mit seinen Eltern am fünften Loch (94 Meter) im Riverside
Golf Course in San Antonio/Texas. |
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K |
Zum Anfang |
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Kakao: Im Golf ist damit nicht das bekannte braune
Schokoladen-Getränk gemeint, sondern das tiefste Rough. |
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Kopf: Es heißt, daß achtzig Prozent dieses Spiels
im Kopf stattfinden. Außerdem soll man den Kopf während des Schwungs still
halten - was wiederum schwierig ist, weil der Kopf beim Schwung eigentlich hinderlich ist. |
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L |
Zum Anfang |
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Lie: (deutsch: Lage) 1. Die Lage des Balles, nachdem er zum
Stillstand gekommen ist. 2. Der Winkel zwischen Schaft und Boden, der für den korrekten
Schwung sehr wichtig ist. |
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Links: Ein Ausdruck für Golf-Plätze, der von den schottischen
Küsten-Kursen mit ihren typischen Dünen stammt. Man spricht von "Links" oder "Links-Courses".
Ein Charakteristikum liegt darin, daß das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt liegt -
man spielt dort hinaus (out), und dann wieder hinein (in). Mit dem deutschen
"links" oder "rechts" hat das nichts zu tun. |
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Loch: Das Loch hat einen Durchmesser von viereinviertel Inch
(107,9 Millimeter) und eine Tiefe von mindestens vier Inch (101,6 Millimeter). Als Loch
bezeichnet man meistens auch die gesamte Spielbahn vom Tee bis zum Loch. Auf 18 Löcher
einigte man sich erst 1764, als man in St. Andrews diese Anzahl festlegte; zuvor hatte man in
St. Andrews 22 Löcher. |
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Loft: Die Schrägstellung der Schlagfläche am Schlägerkopf. Das
Holz 1 oder Driver hat das geringste Loft aller
Schläger - die Neigung liegt zwischen acht
und zwölf Grad. Das stärkste Loft hat das Wedge - um die 40 Grad. Sandwedges können einen Loft
bis sechzig Grad haben. Die Schrägstellung dient dazu, den Ball anzuheben; dadurch ist es
überhaupt erst möglich, den Ball fliegen zu lassen. Ein starkes Loft veranlaßt einen steileren,
aber auch kürzeren Flug. Schläger. |
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M |
Zum Anfang |
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Major: Als "Major-Turniere" bezeichnet man die vier großen:
Das "Masters" in Augusta/US-Staat Georgia - sowie die US Open, die British Open und die
amerikanischen PGA Championships, die jährlich auf wechselnden Plätzen ausgetragen werden.
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| |
Metall: Während früher lediglich die Eisen aus Stahl bestanden und
die Hölzer tatsächlich aus Holz hergestellt wurden, haben sich die sogenannten "Metallhölzer"
mehr und mehr durchgesetzt - obgleich an ihnen kein Splitter Holz ist.
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Mulligan: Beliebtester Schlag. Straffreier Zweitversuch am
1. Abschlag. In den Regeln steht nichts davon. Es heißt, ein Ire namens Mulligan habe
das erfunden. |
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N |
Zum Anfang |
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Netto: Das Netto ist das Resultat der Schläge (Score),
von dem man des Handicap abgezogen hat. Zum Beispiel: Ein Spieler mit einem Handicap 30 hat
für 18 Loch auf einem Platz mit der Einheit 72 genau 102 Schläge benötigt - er
hat also ein Netto von 72 erreicht. Die 102 Schläge sind das Brutto. |
| |
Neunzehntes Loch: Eine gängige Redensart für das
Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Ein Ort, an dem überhaupt nur erstklassige Schläge
und Runden stattfinden. |
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No dogs, no ladies (keine Hunde, keine Damen): Diese auf dem
europäischen Kontinent oft scherzhaft vorgebrachte Macho-Phrase besitzt durchaus realen
Hintergrund. Auf den Britischen Insteln gab es Clubs, an deren Clubhaus man dieses
Hinweisschild finden konnte. Heute kaum noch zu finden. |
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Null Ein Spieler mit einem Handicap Null wird auch als
Scratch-Spieler bezeichnet. Im Gegensatz zu den
Amateuren werden alle Berufsspieler als Scratch- Spieler eingestuft.
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O |
Zum Anfang |
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Österreich: Kaiser Franz Joseph I. lernte das Spiel 1901
kennen und gab in Wien-Krieau das Land zum Bau eines Platzes für die symbolische Summe
von einer Krone. |
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Out: Die ersten neun Löcher eines
18-Löcher-Kurses werden als die "out nine" bezeichnet, weil man da ja noch
hinausspielt, während man auf den zweiten Neun von den "in nine"
spricht - man befindet sich wieder auf dem Heimweg. Als "out" bezeichnet man auch
einen Ball, der die Begrenzung der Spielbahn verlassen hat. |
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Overlapping Grip: Dabei liegt der kleine Finger der
rechten Hand über dem Zeigefinger der linken Hand. Ungefähr neunzig Prozent aller Golfspieler
verwenden diesen Griff. Er wurde von dem legendären Briten Harry Vardon entwickelt und wird
deshalb auch als "Vardon-Grip" bezeichnet. |
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P |
Zum Anfang |
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Par: Par ist die Einheit, die für ein Loch
oder einen Platz festgelegt wurde. Z.B.: Ein Par-5-Loch Par 72-Golfplatz muß in
fünf Schlägen 72 Schlägen gespielt sein, wenn man ein "Par" erzielen
will. |
| |
PGA: Professional Golfers
Association: Es handelt sich hier um berufsständische Institutionen, die die Interessen der
professionellen Spieler und Spielerinnen wahrnehmen. Die PGAs in den USA und in Europa
unterhalten eigene Organisationen, die beispielsweise für die Verwaltung, den Aufbau und die
Durchführung der Turnierserien verantwortlich sind. Parallel dazu gibt es in den USA die
"Ladies Professional Golf Association" (LPGA), in Europa die
"Women´s Professional Golf Association" (WPGA), die die Belange der
Proetten wahrnehmen. Dazu gibt es in den meisten Ländern eine nationale PGA;
die sich um die in dem betreffenden Land arbeitenden Pro´s kümmert. |
| |
Pin: Als Pin bezeichnet man den Stock, an dem die
im Loch steckende Fahne befestigt ist. Wer den Ball "an den Pin" schlägt,
ist gut dran. |
| |
Pin Position: Bezeichnet die Position der Pin Flag (Fahne), die
im Loch am Green steckt und täglich von den Greenkeepern auf jedem Green der Welt
umgesteckt wird. |
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Pitch: Kurzer Schlag, bei dem der Ball möglichst steil
herabfällt, damit er nicht lange rollt, sondern sofort liegenbleibt. |
| |
Pitching Wedge: Ein Schläger (Eisen) mit sehr starkem
Loft, das dazu führt, daß der Ball steil steigt und steil fällt und
möglichst wenig rollt. Wird besonders bei der Annäherung aus der
unmittelbaren Nähe des Grüns benutzt. |
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Pitchmarke: Der nach einem Pitch steil
herabfallende Ball hinterläßt vor allem in einem weichen Grün ein kleines
Loch, das man als Pitchmarke bezeichnet. Es gehört zur Etikette ,
dieses Loch zu entfernen. Dazu gibt es eine Pitchmarken-Gabel, die jeder Spieler bei sich
führen sollte, um den Boden für die anderen Spieler wieder "auszubeulen". |
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Platzreife: Es handelt sich dabei um eine Art
Führerscheinprüfung, mit der ein Anfänger die Erlaubnis erringen kann,
tatsächlich auf dem Platz zu spielen. Diese Prüfung wird vom Pro abgenommen. |
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Pro: Grundsätzlich ist "Pro" die Abkürzung
für "Professional", also einem Berufsspieler. Man unterscheidet hier zwischen
einem Playing Pro und einem Teaching Pro. Weibliche Form: Proette. |
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Pro Shop: In nahezu jedem Clubhaus findet
sich der meistens vom Pro geführte Shop, in dem man praktisch alle für dieses Spiel
notwendigen Utensilien kaufen kann. |
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Putt: Der Putt ist jener Schlag, der meistens auf dem grün
mit dem Putter durchgeführt wird: Der Ball fliegt nicht, sondern rollt. |
| |
Puttlinie:Die unsichtbare Linie auf dem Grün zwischen Ball und Loch,
die so schwierig zu finden und auch noch zu treffen ist. Jeder Spieler vermeidet es,
seine eigene Linie oder die eines Mitspielers zu betreten: Die Spikes
der Schuhe können da in der Tat Spuren hinterlassen, die den Lauf des Balles nicht
unwesentlich beeinflussen. |
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R |
Zum Anfang |
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Rabbit: Im Clubleben werden damit die Anfänger gemeint. |
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Regeln: Die ersten Regeln wurden 1744 bei der Gründung der
"Honourable Company of Edinburgh Golfers" formuliert. Es handelte sich damals
lediglich um 13 Gebote (heute etwas mehr). |
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Regen: Golfspieler sind der Meinung, daß es kein schlechtes
Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung. |
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Rote Pfosten: zeigen ein seitliches Wasserhindernis an. |
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Rough: Das Rough (deutsch: das Rauhe) wird in den Regeln nicht
besonders definiert. Praktisch bezeichnet man heute alles, was außerhalb der Fairways
oder Grüns liegt, als Rough. Alle jene Flächen, die nicht gemäht werden und
naturbelassen bleiben. |
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Royal and Ancient Golf Club: : Der R & A in dem schottischen
Städtchen St. Andrews in der Grafschaft Fife wurde am 14. Mai 1754 zunächst als
"Society of St. Andrews Golfers" gegründet. Zweiundzwanzig Gentlemen trugen
damals ein Wettspiel um einen silbernen Schläger aus; der Sieger Bailie William Landale,
ein Kaufmann aus St. Andrews. Der Platz hatte noch 22 Löcher: Er wurde erst 1764 auf achtzehn
Löcher reduziert, die dann zur Regel wurden. 1754 übernahm man in St. Andrews fast unverändert
jene dreizehn Regeln, die 1744 von der
"Honourable Company of Edinburgh Golfers" in Leith formuliert worden waren. Aus diesem
Regelwerk entstanden praktisch alle Golfregeln und ihre Auslegungen (decisions), die heute
Gültigkeit besitzen. Nach mehreren Aufforderungen verschiedener Clubs akzeptierte man 1897
die Aufgabe, die Autorität über das Regelwerk zu übernehmen. Die Definierungen und Erklärungen
der Regeln obliegen einem Komitee von zwölf Mitgliedern, von denen zehn nicht dem Club
angehören. Das entsprechende Komitee im R & A gilt als die oberste Institution in allen Fragen
der Regeln und des Spielbetriebs; man teilt sich diese Herrschaft lediglich mit der USGA
(United States Golf Association) in den Vereinigten Staaten, wo die Regeln in einigen Details
etwas modifiziert sind. Der alte Kurs (Old Course) des R & A in St. Andrews ist in all den
Jahren nur wenig verändert worden und gilt - nicht ganz berechtigt - als die ursprüngliche
Heimat des Spiels. Das berühmte Clubhaus wurde 1854 eröffnet, nachdem man 1834 von König
William IV. die Erlaubnis erhalten hatte, sich "royal" zu nenn. In St. Andrews gibt es
inzwischen eine ganze Reihe weiterer Kurse. Zu Beginn der neunziger Jahre wurde ein
Golf-Museum gebaut, das ebenfalls viele Besucher anzieht. - Der Club hat 1750 Mitglieder -
700 davon stammen aus dem Ausland aus fast 50 Ländern. Die Kurse in St. Andrews gehören nicht
dem Club, sondern werden vom sogenannten Links-Komitee der Stadt verwaltet, in dem der Club
aber großen Einfluß hat. Adresse: Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews, Fife KY 16 9JD,
Scotland. |
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Runde: Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise
das Spielen von achtzehn Löchern. Auf einem Neun-Löcher-Platz ist das natürlich die Hälfte.
Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch bekannt - sie haben aber kaum etwas mit der
praktischen Ausübung des Spiels zu tun. |
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Ryder Cup: In zweijährigem Rhythmus (in den ungeraden Jahren)
stattfindendes Wettspiel zwischen USA und Europa. Das Wettspiel läuft über drei Tage.
An den ersten beiden Tagen finden die Vierer statt (Zweiball und Vierball), am dritten Tag
das Einzel-Lochspiel. Der Ryder ist sicherlich der populärste Mannschafts-Wettbewerb und
eine besondere Auszeichnung für die besten Professionals, die hier ausnahmsweise ohne
Preisgeld spielen. Noch. Dafür dürfen alle ihre Frauen mitbringen.
Der Gründer und Stifter des kleinen Goldpokals, Samuel Ryder (geb. 24. März 1858 in
Preston/Lancashire - gestorben am 2. Januar 1936 in London), war durch eine einfache Idee
zu einigem Wohlstand gelangt: Er hatte Blumensamen in kleine Tüten abgefüllt und für
Groschenbeträge in den Handel gebracht; Ryder revolutionierte damit praktisch die Gärten
der Welt - eine Tat, die ihn weit weniger bekannt macht als die Golf-Trophäe. Samuel Ryder
kam mit dem Spiel erst als Fünfzigjähriger in Berührung, nachdem ihm der Arzt mehr Bewegung
an der frischen Luft verordnet hatte. Er wurde davon so angetan, daß er sich im Garten seines
Hauses ein übungsloch anlegen ließ; er brachte es bis zu einem Handicap 6 und wurde Kapitän
des Verulam Club in St. Albans. Ryder wurde wahrscheinlich der erste Golf-Sponsor der Welt.
1926 fand in Wentworth ein Wettspiel zwischen Berufsspielern aus den USA und Großbritannien
statt, das die Briten mit 13,5 zu 1,5 für sich entschieden. Samuel Ryder gab nachher für die
Spieler beider Teams einen Champagner-Empfang, bei dem er vom britischen Kapitän George Duncan
gefragt wurde, ob er nicht eine Trophäe stiften wolle, wenn daraus eine ständige Einrichtung
werden würde. Der zierliche Golfpokal wurde von der Goldschmiede Mappin & Web zu einem Preis
von 250 Pfund hergestellt.
Derzeit ist der Ryder Cup in Besitz von Europa und steht im Hauptquartier der PGA European
Tour in Wentworth.
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S |
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Sandwedge: Ein erst in den dreißiger Jahren eingeführter
Schläger mit extrem starkem Loft, der sich vor allem für die Schläge
aus dem Sand eines Bunkers eignet. Der Schlägerkopf wird dabei unter dem Ball durch den
Sand geführt, so daß der Ball steil herausgehoben wird und nach entsprechend kurzen Flug
landet - möglichst auf dem Grün. |
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Schaft: Die Schäfte von Schlägern wurden bis in die zwanziger
Jahre ausschließlich aus Hickory-Holz hergestellt, das durch seine Langfaserigkeit über
eine besondere Zähigkeit verfügte. Danach setzte sich mehr und mehr der Stahlschaft durch.
In den achtziger Jahren begann der Erfolg der Kunststoff-Schäfte. Entscheiden ist bei einem
Schaft nicht nur die gesamte Flexibilität. Je nach Bedarf oder persönlicher Vorliebe
verschiebt sich der besonders flexible Teil des Schaftes nach oben oder nach unten.
Anfänger sollten sich da besonders sorgfältig beraten lassen. |
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Schlägereigenschaften: Die verschiedenen Eigenschaften der
Schläger resultieren aus ihrer verschiedenen Konstruktion. Das sind zu zuallererst zwei
Fakten - erstens die Länge der Schäfte und zweitens der Loft, d. h.
der Schrägegrad der Schlagfläche am Schlägerkopf. Obgleich hier sicherlich viel
Imponderabilien mitspielen, wie beispielsweise die verwendeten Materialien im Schaft und
Kopf, verschiedene Fabrikate oder auch die körperlichen Gegebenheiten des Spielers, kann man
folgende Daten als Grundregel ansehen - für einen guten Amateur, und lediglich als Faustregel:
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Hölzer |
Meter |
Loft-Grade |
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Driver |
220 - 260 |
10 |
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Holz 2 |
200 - 240 |
13 |
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Holz 3 |
190 - 230 |
16 |
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Holz 4 |
180 - 210 |
19 |
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Holz 5 |
170 - 200 |
22 |
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Eisen |
Meter |
Loft-Grade |
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Eisen 1 |
190 - 240 |
15 |
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Eisen 2 |
180 - 230 |
19 |
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Eisen 3 |
170 - 200 |
23 |
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Eisen 4 |
160 - 180 |
27 |
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Eisen 5 |
150 - 170 |
31 |
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Eisen 6 |
140 - 150 |
35 |
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Eisen 7 |
130 - 140 |
39 |
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Eisen 8 |
120 - 135 |
43 |
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Eisen 9 |
5 - 125 |
47 |
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Wedge |
5 - 125 |
47 - 50 |
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Weitere Schläger sind der Putter, der über ein Loft von allerhöchstens
fünf Grad verfügt, sowie das Sandwedge fast ausschließlich für das Spiel aus dem Sandbunker
mit einem Loft von manchmal mehr als sechzig Grad. |
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Schläger-Namen: Bis in die zwanziger Jahre waren die Schläger
nicht durchnumeriert, sondern besaßen eigene Namen. Ein "Driver" = "One Wood"- (Holz1),
Holz 2 = "Brassie", Holz 3 = "Spoon", Holz 4 oder 5 = "Saffy" - ein Eisen 1 = "Cleek",
ein Eisen 2 = "Mid Iron", ein Eisen 3 = "Mid Mahie", ein Eisen 4 = "Mashie Iron",
ein Eisen 5 = "Mashie", ein Eisen 6 = "Spade Mashie", ein Eisen 7 = "Mashie Niblick" -
ein Eisen 8 = "Lofter", ein Eisen 9 = "Niblick".
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Schnupperkurs: Ein Unterricht, bei dem blutigen Anfängern
zunächst einmal die Gelegenheit gegeben wird, gegen Gebühr bei einem Pro die ersten
Unterweisungen zu erhalten, ohne einem Club beitreten zu müssen. |
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Schwung: (englisch: swing) Damit ist der gesamte Bewegungsablauf
beim Schlag eines Balles gemeint. Entscheidend bleibt, daß die Schlagfläche des
Schlägerkopfes "square" an den Ball gebracht wird und im Moment des
Ballkontaktes ihre größte Geschwindigkeit erreicht; man kann davon ausgehen, daß es
wahrscheinlich keine zwei Menschen gibt, die über genau den gleichen Schwung verfügen.
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Score: (deutsch: Ergebnis) Der Score wird nach dem Spielen von
jedem Loch in die entsprechende Spalte der Scorekarte eingetragen, so daß sich nach achtzehn
Löchern leicht der Gesamt-Score addieren läßt. |
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Scratch: Ein "Scratch-Spieler" hat das Handicap Null. Alle Profis
gelten als Scratch - Spieler. |
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Skin-Game: Eine Turnier-Variante mit wenigen Teilnehmern,
die vor allem in Amerika wegen des Fernsehens sehr gepflegt wird, weil sie bei aller
Spannung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Die eingeladenen Teilnehmer bestreiten ein
Turnier, bei dem der Gewinn eines Loches mit hohen Geldsummen verbunden ist. Man kann das
Geld allerdings auch wieder verlieren, wenn man das nächste Loch verliert - wenn niemand das
Loch gewonnen hat, kann sich der Gewinn am höchsten Loch verdoppelt haben. Es kommt vor,
daß ein Spieler durch einen Schlag fünfstellige Dollarsummen gewinnt oder verliert.
Das Skin-Game (Deutsch wörtlich: Haut-Spiel) ist bei den Berufsspielern recht beliebt -
verständlich. |
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Slice: Bei einem Slice beschreibt der Ball einen schönen
Bogen nach rechts und verschwindet meisten spurlos im tiefsten Rough oder einem
Gewässer. Es soll Spieler geben, die in vielen Jahren noch nie die linke Seite eines
Fairways aus der Nähe gesehen haben. Wenn der Ball den gleichen schönen Bogen nach
links beschreibt, handelt es sich um einen Hook. |
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Spikes: Als Spikes werden die Metallstifte bezeichnet,
die aus der Schuhsohle ragen und in erster Linie dazu gedacht sind, einen guten Stand
zu verschaffen. Auf dem Grün sorgen die Spikes nicht nur für eine Lüftung des empfindlichen
Rasens, sondern hinterlassen auch winzige Spuren, die den Lauf des Balles beeinflussen können.
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Spin: (deutsch: Effet) Jeder Ball erhält
beim Schlag einen Effet, und zwar zunächst immer einen Rückwärtsdrall - einen backspin.
Wenn die Schlagfläche nicht völlig "square" an den Ball gebracht wird,
gibt es außerdem einen seitlichen Spin. Der Ball wird dann bei seiner Flugbahn eine
seitliche Kurve einschlagen. |
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Square: 1) Wenn die Schlägerfläche eines
Schlägers in einem Winkel von neunzig Grad zur angenommenen Ziellinie steht, spricht man
davon, daß sie "square" ist. Es ist die Voraussetzung für einen geraden Schlag. 2) Der
Körper, Fußspitzen, Schultern sollten parallel zur Ziellinie ausgerichtet sein. 3) Wenn zwei
oder mehr Spieler gleichauf liegen, liegen sie "square" oder "even".
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SSS:"Standard Scratch Score" ist eine Bezeichnung,
die man bei der Angabe der Platzeinheit verzeichnet sieht. Man erfährt dabei den
Schwierigkeitsgrad des Platzes, der durch verschiedene Kriterien ermittelt wird - wie
Länge der Bahnen, Hindernisse, Wasser, Wald, Doglegs, etc.
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T |
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Tee: Das Wort hat zwei Bedeutungen im Golf. Zunächst ist es
jene leicht erhöhte Rasenfläche, von der zu Beginn einer Spielbahn der Abschlag
vorgenommen wird. Es ist auch jener kleine Stift aus Holz oder Plastik, den man in den Boden
steckt, um den Ball für den Abschlag daraufzulegen. |
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U |
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Unter: (engl. under) Bei den großen Turnieren spricht man kaum
einmal davon, wie viel Schläge ein Spieler bisher benötigte - man sagt vielmehr, wieviel
er "unter" liegt. Gemeint ist: unter Par. Wenn der Spieler auf dem Platz mit Einheit
72 nur siebzig Schläge benötigte, liegt er "zwei unter" oder "minus zwei".
Weniger gut ist "über" oder "plus". |
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V |
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Vierball-Bestball: Mannschaftsspiel - zwei Spieler spielen jeder einen Ball,
von denen an jedem Loch der bessere gezählt wird.
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W |
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Wettspiel: Jedes Turnier und jedes Match ist im Golf ein Wettspiel. Die Regeln, unter denen es ausgetragen wird, unterliegen den international vorgeschriebenen Regeln der entsprechenden Kommission des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews" sowie der lokalen Spielleitung, die begründete Ergänzungen vornehmen kann, ohne von den Grundregeln abzuweichen. |
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Wissenschaft: Dieses Spiel unterliegt den Gesetzen der Physik, die relativ leicht zu erklären sind. Das Schwierige ist nur, daß die rationale Physik hier durch mentalen und körperlichen Individualismus erweitert wird. |
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Witwe: Obgleich es durchaus auch "Golf-Witwer" gibt, ist meistens von "Golf-Witwen" die Rede; es handelt sich um jene Damen, die es nicht übers Herz bringen, sich ebenfalls mit diesem Spiel zu befassen, und deshalb allein zu Hause oder mit Leidensgenossinnen auf der Clubhaus-Terrasse hocken. Vorausschauende Herren verehren ihrem Ehegespons vor dem Aufkommen von Frustration zu gegebenem Anlaß (Geburtstag, Hochzeitstag, Weihnachten) nicht nur einen Satz Schläger, sondern auch einen Gutschein über ein Dutzend Trainerstunden. |
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Wood: (deutsch Holz) Gemeint sind hier jene Schläger, die keine Eisen sind: Der klobigere Schlägerkopf, der grundsätzlich für weitere Distanzen gedacht ist, wird heute meistens aus Metall oder Keramik hergestellt. Die Schlägerköpfe vom Driver (Holz 1) bis zum Holz 7 differieren in Größe, Gewicht und vor allem im
Loft . |
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Y |
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Yips: Eine mental bedingte innere Sperre, die vor allem beim Putt auftreten kann - auch Pianisten oder Stenografen können darunter leiden. Es hat erstklassige Golf-Profis gegeben, die das erst nach langen Mühen (manchmal auch psychologischer Behandlung) zu überwinden vermochten, z. B. Bernhard Langer - andere gaben das Spiel sogar auf. |
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Z |
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Zählspiel: Das heute überall geläufige Spiel, bei dem der Spieler mit der geringsten Schlagzahl gewonnen hat. Das Zählspiel wurde erst 1759 begonnen, natürlich in Schottland. Vorher trug man fast ausschließlich
Lochspiele aus, bei denen man nachher die Zahl der gewonnen Löcher zählt. |
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Zocken: Spiel um Geld. Im Anhang heißt es im Regelbuch
wörtlich: "Spielleidenschaft bei übermäßigen Einsätzen
verdirbt den Golfsport und den einzelnen Spieler". |
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Aus: "Ulrich Kaiser: Golf Know-How von A - Z" 1994 BLV Verlagsgesellschaft m. b. H. |